I have a dream

von Daniela Pfefferkorn

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I have a dream von Daniela Pfefferkorn

Heute möchte ich von einer Idee erzählen, die mich sehr glücklich macht und von der ich glaube, dass sie realisierbar ist:

Vor über zehn Jahren habe ich den Ruf der Tierwelt verspürt – ein Sprachrohr für die afrikanischen Tiere zu sein. Diesem Ruf bin ich gefolgt und nach Afrika gereist. In Südafrika und Tansania habe ich drei Orte besucht, an denen Menschen sich mit Hingabe für die Natur und die Wildtiere einsetzen. Ich habe mit ihnen gesprochen, zugehört und immer wieder gefragt: Was braucht ihr am meisten? Die Antwort war fast immer dieselbe: Geld. Ideen und Konzepte gibt es in Hülle und Fülle – es fehlt nur an den Mitteln, sie umzusetzen.

Während meiner Reisen hörte ich auch von den sogenannten Peace Parks – Gebieten, die ausschließlich der Natur und ihren Bewohnern gehören, frei von menschlicher Nutzung. Als ich damals im Internet danach suchte, fand ich keine Informationen. Doch die Idee hat seitdem in mir weitergearbeitet:

Eine weltweite Bewegung.
Menschen spenden – ein wenig oder auch viel – und damit wird Land erworben, geschützt und der Natur zurückgegeben.

Mir ist bewusst, dass auch die Menschen, die in Regionen mit intakter Natur leben, Perspektiven brauchen. Und doch glaube ich, dass es die Menschen immer stärker in die Natur zieht – gerade in einer Zeit, in der wir uns so sehr in der Cyber-Welt verlieren und oft die Verbindung zu uns selbst verlieren.

Ich sehe darin auch die Chance für einen neuen, sanften Naturtourismus: Zunächst kleine Parks, die von Einheimischen renaturiert und geschützt werden. Durch Einnahmen aus diesem Tourismus könnten sie ein verlässliches Einkommen erzielen. Wachsen die Parks, entstehen neue Möglichkeiten: Ranger-Ausbildungen, Führungen, vielleicht sogar Coaches, die Menschen durch die Wunder dieser Orte begleiten.

Ich spüre, dass aus einer solchen Bewegung eine Revolution des Friedens erwachsen kann. Denn wenn Menschen sich selbst und die Schönheit unseres Planeten wieder wahrnehmen, verlieren Kriege und virtuelle Ablenkungen an Bedeutung. Dann wird der Klang unseres eigenen Herzens wieder stärker – und wir lernen, im Einklang mit uns und diesem unvergleichlich schönen, alles gebenden Planeten zu leben.

Dies ist ein Samen, der in mir keimt. Wenn viele von uns davon berührt werden, kann daraus Großes entstehen.
Vielleicht auch in Ihnen? Es gibt bereits wunderbare Projekte auf der ganzen Welt – doch ich wünsche mir einen Zusammenschluss, umgemeinsam noch viel mehr zu bewirken.

Ich freue mich auf Ihre Ideen, die überall bereits sprießen. Auf Menschen, die die täglichen Geschenke von Mutter Natur so tief lieben wie ich. Diese Dankbarkeit wird uns verbinden – und etwas Neues, Großes kann wachsen.

Also: Her mit Ihren Ideen. Ich freue mich darauf!

Daniela Pfefferkorn