„Die Geschenke unserer Mutter Erde dankbar annehmen und zugleich nur das von ihr nehmen, was wir wirklich brauchen, um so dafür zu sorgen, dass auch viele Generationen der Zukunft diese Pracht und Fülle erleben dürfen“.
Der Anspruch, den Daniela Pfefferkorn an ihr Hotel, ihre Belegschaft und sich selbst stellt, ist kein einfacher. Und doch wurde der Goldene Berg mit dem österreichischen Umweltzeichen und EU Ecolabel ausgezeichnet. Im übrigen als erstes Hotel in Lech und eines von wenigen in ganz Vorarlberg. Dabei ist der gebürtigen Lecherin klar: Nicht alle Möglichkeiten für einen umweltbewussteren Hotelalltag sind ausgeschöpft. Im Wandel der Zeit werden sich immer neue Wege und Methoden für mehr Nachhaltigkeit auftun. Trotzdem blickt man mit stolz auf die Meilensteine, die diesbezüglich bereits gelegt und –nicht zuletzt auch durch das Mitwirken der Gäste – immer weiter ausgefeilt wurden.
Das Haus
Die Nutzung des unterirdischen Tunnels, die auch im Winter E-Fahrzeuge einsetzbar macht. DerAnschluss an das örtliche Fernwärmenetz. Eine thermische Sanierung undErneuerung der Haustechnik. Für mehr Umweltbewusstsein direkt im Haus.
Die Ressourcen
Das, was die Natur hergibt, mit Bedacht verwenden. Im Hause Pfefferkorn heißt das (unter anderem): Shampoos und Seifenkommen aus wiederverwendbaren Spendern, Plastik wird vermieden, stattTischwäsche setzt man auf Holztische.
Der Genuss
So gut wie kein Food Waste, eine verstärkt pflanzenbasierte Küche, Bio- und regionale Produkte an obersterStelle, Verzicht auf tierische Produkte, die auf roten Listen stehen und mehr:für den Genuss mit gutem Gewissen.
Der respektvolle Umgang
Schulungs- undFreizeit-Angebote auch für die Mitarbeiter*innen. Förderung der Diversität imTeam. Großzügige Spenden und eine ausgeprägte soziale Ader: Auch hier ist imGoldenen Berg vorgesorgt.
Über die Hotelmauern hinaus
Heimische Blumen, die im Garten blühen.Wiesen, die auch einmal wachsen dürfen, als „Unterkunft“ für wichtige Insekten.Heimische Latschen auf der Südterrasse – für den Beitrag zur CO2-Bilanz.
Aus der Region
Wo es geht, wird auf Waren aus der unmittelbaren Umgebung oder maximal dem Alpenbogen gesetzt. Lediglich das Besteck, Geschirr und die Baumwolle kommen von weiter her.
„Wir bemühen uns, das Beste zu geben, zu jeder Zeit. Aber bitte seien Sie auch nachsichtig mit uns, da wir uns noch nicht immer und überall auf bestmöglichem Niveau befinden“, so dieHotelierin.