Seit Jahrzehnten begrüßen wir im Hotel Goldener Berg Menschen aus der ganzen Welt. Menschen, die selbst ihre ganz eigene Geschichte in sich tragen.
Hier erzählen wir Ihnen unsere Geschichte:
Seit Jahrzehnten begrüßen wir im Hotel Goldener Berg Menschen aus der ganzen Welt. Menschen, die selbst ihre ganz eigene Geschichte in sich tragen.
Hier erzählen wir Ihnen unsere Geschichte:

Über die Jahrhunderte entwickelt sich der Kuhstall zu einem Bergbauernhof. Von Generation zu Generation wächst das Haus um neue Kammern, einen Stall und einen Heustadel. Die Räume folgen dem Leben der Bergbauern, die von ein paar Kühen, Wiesen und Holzrechten leben.

An dem Ort, an dem heute der Alte Goldene Berg heute steht, wird das Haus erstmals im 15. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit ist es noch ein rustikaler Kuhstall. Die niedrige Stube, der alte Keller und die dicken Holzbalken erzählen bis heute von jener Zeit, in der Wärme ein kostbares Gut und das Feuer der Mittelpunkt des Hauses waren.

Mit dem beginnenden Skitourismus zieht eine neue Zeit in die Berge ein. Leopold Schneider verkauft die „Obere Bergalpe“ an den Verein „Hohe Welt“. Aus dem alten Bauernhof wird erstmals ein Schutzhaus für Skifahrer. Junge Menschen reisen aus den Städten nach Oberlech und der Arlberg entwickelt sich zu einem Ort der Begegnung.

Die Familie Hammerbacher übernimmt das Haus und gibt ihm jenen Namen, den es bis heute trägt: Goldener Berg. „Golden“ inspiriert vom Glanz des Hochplateaus im warmen Herbstlicht.. „Berg“, weil der Hof auf der Parzelle Berg liegt. Zu dieser Zeit besteht der Goldene Berg aus einer offenen Rauchküche, einer Wohnstube, zehn Schlafräumen, einem Heustadl und einem Stall, 2 Hektar Umschwung und drei Quellen.

Anfang des 20. Jahrhunderts reist die Familie Hammerbacher durch ganz Europa, um den Ort als winterliches Urlaubsziel bekannt zu machen. Sogar Skiclubs aus Großritannien und den Niederlanden finden so auf die Pisten am Arlberg.

Neben dem einfachen Schutzhaus erwächst eines der modernsten Hotels seiner Zeit: mit elektrischem Licht, fließendem Wasser und Zentralheizung. Das Hotel Goldener Berg wird zum Treffpunkt von Sportlern, Künstlern und Visionären aus aller Welt. Tagsüber bewegen sie sich auf den Pisten und kommen abends im einstigen Gemüsekeller in der ersten Kellerbar, der sogenannten „Skihölle“, zusammen.
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Während des Zweiten Weltkriegs ist Herr Hammerbacher Gauleiter. Das Haus wird als Erholungsort für Offiziere der Wehrmacht genutzt. Nach dem Kriegsende darf er nicht mehr in Österreich sein – das Haus bekommt keinen Kredit und wird als reichsdeutsches Eigentum unter Sequester gestellt.

Die Aufhebung des Sequesters ermöglicht den Hammerbachers eine neue Kreditaufnahme. Der Goldene Berg wird notdürftig erhalten und über einige Jahre im Überlebensmodus geführt. Die Betriebe ringsum streben vorwärts und entwickeln sich schneller weiter. Der Goldene Berg fällt zurück.

Als in den 1960er Jahren der Verkauf unausweichlich wird, ist es eine Begegnung bei Kaffee und Wein, die die Geschichte des Hauses wendet: Die alteingesessene Lecher Familie Pfefferkorn übernimmt den Goldenen Berg. Der damalige Bürgermeister von Lech, Johann Pfefferkorn, erwirbt den Betrieb. Sohn Günter führt den Betrieb dei ersten drei Jahre, bevor Sohn Franz übernimmt.

Günter Pfefferkorn, der älteste Sohn von Johann, und sein Freund, Günter Rochelt, damals Küchenchef, betreiben den Goldenen Berg. Nach Beendigung der Hotelfachschule übernimmt Günters Bruder, Franz Pfefferkorn, mit jungen 20 Jahren die Leitung des Betriebs.

Gucky Pfefferkorn kommt mit der gemeinsamen Tochter Claudia auf den Goldenen Berg. Gemeinsam mit Franz füllt Gucky den Goldenen Berg mit Leben, Herzlichkeit und Stil. 30 Jahre lang leiten sie gemeinsam die Geschicke des Hauses – und großen Umbauten.

Die Pfefferkorns wirken an der Gründung der HOGAST Einkaufsgenossenschaft für das Hotel- und Gastgewerbe in Österreich mit. Heute vereint die HOGAST-Gruppe über 10.000 Mitgliedsbetriebe in Österreich und Deutschland.

Franz Pfefferkorn erweitert das 1930 gebaute Hotel um einen Zubau. So entstehen 23 neue Zimmer, eine neue Rezeption, neue Gasträume und ein erster Wellnessbereich mit Sauna, Massageraum und Whirlpool. Das bringt den finanziellen Aufschwung für die junge Familie.
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Mit Franz Pfefferkorn beginnt die Geschichte des ersten österreichischen Club de la Sommellerie – und die eines der größten Weinkeller im Land. Heute umfasst die Auswahl rund 1.800 verschiedene Weine, die Jahr für Jahr um weitere Weine von nah und fern wächst.
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Die leidenschaftlichen Gastgeber Gucky und Franz übergeben die Leitung des Hauses schrittweise in die Hände ihrer Tochter Daniela. Zwischen Küche, Rezeption und Gästezimmern ist sie auf dem Goldenen Berg aufgewachsen und hat sich von klein auf mit dem Berg verbunden gefühlt.

Anfang der 90er Jahre wird das 1930 gebaute Hotel von Grund auf erneuert. Und auch der Alte Goldene Berg, der einstige Kuhstall und heute eines der ältesten Gebäude Lechs, wird umfassend restauriert.

2000 übernimmt Daniela Pfefferkorn auch die Geschäftsführung und wird 2016 alleinige Eigentümerin des Hauses. Sie entwickelt den Goldenen Berg kontinuierlich zu dem weiter, was er heute ist: ein Ort, an dem Menschen ganz zu sich und ihrer inneren Kraft finden können.

Anfang der 2000er werden Schritt für Schritt viele Räume neu gestaltet – vom Bau des Alpin Spa über den Umbau einzelner Zimmer und den Anschluss an das Oberlecher Tunnelsystem bis hin zur thermischen Sanierung und dem Anlegen der Gärten mit Schwimmteich.
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Mit dem Bau des Teamhotels entsteht ein neuer Raum für die Menschen, die hier die Gäste durch ihren Urlaub begleiten. Mit der Errichtung des Dachstuhls findet eine große Firstfeier statt.

Der Mittelteil wird abgerissen und neu gebaut, alle Fenster des Hauses werden auf 3-fach-Verglasung getauscht, das Kaltdach wird durch ein Warmdach ergänzt, sämtliche Zimmer und Suiten entstehen neu, das Haus wird außen komplett thermisch abgedichtet.

Nachhaltigkeit und Regenerativität sind seit jeher ein Teil des Goldenen Bergs. Im Jahr 2023 wurde dieses für uns wesentliche bewusste Zusammenspiel mit der Natur auch offiziell auf der Grundlage von 520 zu erfüllenden Nachhaltigkeitskriterien durch das Österreichische Umweltsiegel und EU ECO Lable zertifiziert.
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Jahr für Jahr entwickelt sich der Goldene Berg weiter. Der Alpin Spa wächst im Inneren um neue Räume und auch um einen Außenpool. Die Restaurants bekommen einen neuen Anstrich, die Technik wird saniert und die Zimmer werden sorgfältig umgestaltet. Wir feiern die Einweihung des goldenen Plateaus mit einer Feuerzeremonie.
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Das Leben gelingt, wenn wir ganz bei uns sind. Und dass man auf dem Goldenen Berg ebendiese innere Kraft stärken kann – das spüren unsere Gäste seit jeher. Seit 25 Jahren führt Daniela Pfefferkorn Gesundheit am Goldene Berg ein. In den Jahren 2019 und 2020 wird in einem umfangreichen re-branding Prozess das Konzept in der Tiefe erarbeitet. Im Jahr 2026 wird diese Philosophie durch den neuen digitalen Auftritt auch über den Ort hinaus erfahrbar.